Indien 2003

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Indisches Himalaya - Trekking im Markha Valley mit anschließendem Besuch der historischen Städte Agra und Jaipur
(kleine Reisebeschreibung und Fotoalbum)

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Tour organized by Adventure Train Adventure Train (Reisebeschreibung z.T. von AT)
Delni
1.Tag: Ankunft in Delhi, Transfer zum Hotel und anschließend Stadtrundfahrt.
Ladakh - Leh
2.Tag: Frühmorgen Weiterflug nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh. Dieser Tag dient zur Akklimatisation, Leh befindet sich in einer Höhe von 3500 m.
Shanti Stupa
3.Tag: Akklimatisation und Besichtigung von Shanti Stupa, Spituk und den Palast von Leh
Reisetruppe
4.Tag: Mit Jeeps gehts nach Stok Village, Startpunkt der Trekkingtour.  Besichtigung des Königspalastes.
Kangri Tal
5.Tag: Wir wandern ca. 4 h in das Kangri Tal hinein, welches mit bizarren Felsformen begeistert. Nachmittag's Aufstieg auf ca. 4300m  zur besseren Akklimatisation.      
             Camp auf ca. 3950 m
Stok La - 4900m
6.Tag: Wir überqueren den Pass Stok – La, der auf 4900 m Höhe liegend uns prächtige Aussichten auf das Tal des Indus und auf die umliegenden schneebedeckten Berge beschert. Dann steiler Abstieg bis zur Ortschaft Rumbak auf 4060 m.
Blick zum Stok Kangri
7.Tag: Am Morgen besuchen wir die Gompa in Rumbak, dann wandern wir  in einem wunderschönen breiten Tal leicht ansteigend bis zu unserem Camp auf ca.4600 m. Vom Camp aus hat man einen wunderschönen Blick in das Tal und auf den Paß Stok  La
Ghana La - 5000m
8.Tag: Heute starten wir zu unserer zweiten Passüberquerung, dem 5000 m hohen Pass Ganda La. Nach ca. 1,5 h ist es geschafft. Von hier ab haben wir einen schönen Ausblick auf die Zanskar Gebirgskette mit dem 6120 m hohen Stok Kangri und den Ganda Ri. Wer möchte, kann noch den kleinen Aussichtsberg (5139 m) neben dem Pass bezwingen. Danach erfolgt der Abstieg in das Hochtal und wir gehen an Yurutse und Shingo Village vorbei. Nach Shingo verjüngt sich das Tal und wir wandern durch eine atemberaubende Schlucht, wobei mehrmals der Bach gequert wird. Das Camp steht an einem Bachufer, wo man toll baden kann.
Markah Valley 9.Tag: Heute folgen wir ab Skiu den Markha- River flussaufwärts bis nach Sara. Wir wandern durch einebeeindruckendes Flußtal. Nach ca. 3,5 h erreichen wir das Dorf Sara (3550 m). Nachmittags zieht ein Gewitter auf und legt erst mal alles flach. Kurze Zeit später scheint aber wieder die Sonne.
Flußdurchquerung
10.Tag: Heute müssen wir  2mal den Fluss zu Fuß durchwaten. Nach ca. 4 h erreichen wir das kleine Dorf Markah. Wieder steht das Camp nahe am Fluß, man kann toll baden gehn, und in der Sonne die müden Glieder wärmen.
Tiefblick in's Markah Valley
11.Tag: Immer tiefer geht's  in das Markah Tal hinein. Wir kommen vorbei an beeindruckenden Klöstern, sehen eine kleine Herde von “blauen“ Schafen, die gegenüber am Flussufern grasen und erreichen nach 6 h die Ortschaft Tchatchutse (4200 m). Das Camp steht wieder am Fluß, allerdings ist der mittlerweile so kalt, das er nicht mehr zum baden einlädt. Nachmittags gibt es noch eine kurze Akklimatisationstour auf einen benachbarten Hügel.
Kang Yatze Base Camp - 5100m
12.Tag: In immer wieder einsetzendem Regen geht's heute auf das Nimaling Plateau. Wir erreichen das Basecamp des Kang Yatze auf ca. 5100 m.
Abend's beginnt es zu schneien.
Nimaling Plateau
13. Tag:  Eigentlich wollten wir heute auf den KangYatze, es hatte aber den ganzen Vorabend, und die Nacht hindurch gestürmt und geschneit, ein Aufbruch unter diesen Wetterbedingungen war nicht sinnvoll. Wir verlegten das Lager zum DzoJongo, um dort die folgenden zwei Tage zum Aufstieg zu nutzen.
Dzo Jongo
14. Tag: 4:00 Uhr begannen wir den Aufstieg zum  Dzo Jongo (6120m).  Gegen  9:00Uhr erreichten wir den Gipfel, der leider offensichtlich nicht der DzoJongo war.
Den DzoJonge sahen wir als Nachbarberg. Unser Gipfel war nach GPS Messung 6009m, barometrisch 6005m hoch
(eine Messfehler von über 100m ist unwahrscheinlich, man vergleiche auch die Bilder von: http://www.schwesig.de/yak/touren/DzoJongo.htm & http://homepage.uibk.ac.at/homepage/c108/c10808/bergtouren/dzojongo2001.html mit den eigenen Bildern).
Dies war eine große Entäuschung!  
Die gute Akklimatisation hätte eine größere Höhe, und einen markanteren Gipfel möglich gemacht.
Konmaru La - 5150m
15.Tag: In den frühen Morgenstunden brechen wir in Richtung Konmaru La (5150 m) auf. Nach ca. 2 h erreichen wir den Pass, von hier oben hat man nochmals einen fantastischen Rundblick. Weiter geht es abwärts durch die Narrow Schlucht bis Shjang
Abstieg nach Shjang
16.Tag: Gemütlicher Abstieg bis zum Ort Shjang, der letzten Etappe der Trekkingtour.
Thikse
17.Tag: Wir setzen unseren Abstieg durch das Tal fort, überqueren den Fluss mehrmals und erreichen die Ortschaft Martselang. Auf der Rückfahrt nach Leh besuchen wir die Klöster Hemis und Tikse.  Bewundernswert ist der fünf Meter hohe sitzende Buddha, überragt von einem acht Meter hohen, mit Lapislazuli, Türkisen und Korallen verzierten Silberschörten.
hier gibt's keine Bilder, weil's zu nass war. :-)
18.Tag: Leh. Dieser Tag steht zur freien Verfügung, einige, so auch ich, nutzen die Zeit zu einer tollen Raftingtour auf dem Indus.
nach Agra
19.Tag: Flug nach Delhi und dann Fahrt nach Agra.  Beeindruckend bedrückend ist dabei die extreme Armut der Bevölkerung Indiens, und die exteme Vermüllung des Landes. In einem Reiseführer von "ReiseKnowHow" steht "Indien ist eine einziges gut beheiztes Scheißhaus". Dieses klingt äußerst hart, trifft die Realität jedoch erschreckend genau. Es gibt unzahlige Menschen, die im Straßengraben dahinvegetieren. Auf Schritt und Tritt begegnen einem "Heilige Kühe", welche überall hin scheißen, Mülleimer scheinen in Indien völlig unbekannt zu sein, alles landet auf der Straße.
Taj Mahal
20.Tag: Zum Sonnenaufgang besichtigen wir das ewige Monument der Liebe- “ Taj Mahal“. Es ist ein Mausoleum, das der Shah Jahan nach 1631 für seien geliebte Frau Mumatz Mahal errichten ließ. Es ist eines der beeindruckendsten Bauwerke, die ich bis jetzt gesehen habe. Nach dem Frühstück besichtigen wir das gewaltige Red Fort von Agra und anschließend geht es weiter  in Richtung Jaipur. Auf der Strecke besichtigen wir die Geisterstadt Fathepur Sikri.
Elefantentaxi
21.Tag: Jaipur, die rosa Stadt, bietet uns interessante Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das City Palace, Hawa Mahal und das Amber Fort

22.Tag: Rückfahrt nach Delhi. Nachts Rückflug nach Deutschland

Fazit: Eine tolle Tour, mit einem sehr gutem Höhenprofil für gute Akklimatisation. Die anschließende Besichtigungstour ergänzt das Himalaya Programm sehr gut, und bietet einen guten Einblick in die indische Kultur.
Leider hatte ich mich anscheinend in Delhi erkältet, was zu starken Einschränkungen führte. Zum Glück (auch dank der sehr guten AT Reiseaphotheke) konnte ich die Erkältung zum Ende des Trekkings überwinden.

Erstmals gab es leider auch (nach meiner 4 Tour mit AT) einige organisatorische Mängel, welche unnötig waren, und beseitigt werden sollten:
- Es sollte geklärt werden, welcher Berg Ziel der Besteigung ist. Der DzoJongo ist es offensichtlich nicht.
- Es ist absolut inakzeptabel, das bei einer Gruppengröße von 14 Personen nur 1Seil zur Verfügung steht ! ! !  
- Aussagen vom Tourguide, das in den letzten Tagen der Tour beobachtet wird, wer fit genug ist ans Seil zu kommen sind ebenfalls nicht akzeptabel. Diese führte zu einer
  völlig unnötigen Rennerei in den letzten Ettappen. Das wiederspricht jedoch allem, was für gute Akklimatisation nötig ist!